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Was bedeutet eigentlich FPS?

Aktualisiert: 14/07/2026

FPS ist ein Begriff, der vielen Gamern vertraut ist und häufig auftaucht, wenn es um Spiele, Gaming-PCs und Performance geht.

Trotzdem ist nicht immer sofort klar, was FPS genau bedeutet. In diesem Blogbeitrag tauchen wir in die Welt des Gamings ein und erklären dir die wichtigsten Punkte rund um Bildrate, Monitor-Hertz und flüssiges Spielen.

Was bedeutet FPS?

FPS steht für Frames per Second, also Bilder pro Sekunde. Der Wert gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde auf deinem Monitor dargestellt werden. Für Gamer ist der FPS-Wert ein entscheidender Maßstab, wenn es um die Leistung eines Computers und die Qualität des Spielerlebnisses geht.

Je mehr Bilder pro Sekunde angezeigt werden, desto flüssiger wirkt ein Spiel. Eine niedrige Bildrate, zum Beispiel 10 bis 20 FPS, führt zu deutlich ruckelnden Bewegungen und macht das Spielen schnell unangenehm. Eine höhere Bildrate von 60 FPS oder mehr sorgt dagegen für ein absolut flüssiges und angenehmes Spielerlebnis.

FPS und die Bildwiederholrate des Monitors

Die Bildwiederholrate des Monitors (gemessen in Hertz, Hz) und die FPS hängen eng zusammen, bedeuten aber nicht dasselbe. Die Leistung deiner Grafikkarte bestimmt, wie viele Bilder sie pro Sekunde berechnen und an den Monitor senden kann. Die Bildwiederholrate deines Monitors gibt dagegen an, wie viele Bilder der Bildschirm pro Sekunde tatsächlich anzeigen kann.

In der Praxis wirkt ein Gaming-PC, der ein Spiel mit 120 FPS ausführt, auf einem 120-Hz-Monitor deutlich flüssiger als auf einem 60-Hz-Monitor, da schlichtweg doppelt so viele Bilder sichtbar dargestellt werden.

Bringt eine höhere FPS-Zahl als die Hertz-Zahl des Monitors überhaupt etwas?

Vereinfacht gesagt: Ja, bis zu einem gewissen Punkt. Je mehr Bilder die Grafikkarte erzeugt, desto aktuellere Bildinformationen erreichen den Monitor. Auch wenn ein Teil dieser Bilder nicht vollständig angezeigt wird, kann sich das Spiel bei hohen FPS direkter anfühlen und schneller auf deine Maus- oder Tastatureingaben reagieren. Das beste Spielerlebnis bekommst du jedoch mit einem Monitor, der möglichst viele der von der Grafikkarte erzeugten Bilder auch tatsächlich darstellen kann.

Zudem kann sogenanntes "Screen Tearing" auftreten. Dabei wirkt das Bild sichtbar "zerrissen", wenn die FPS der Grafikkarte nicht zur Bildwiederholrate des Monitors passen. Sind die FPS zum Beispiel höher als die Hertz-Zahl des Monitors, liefert die Grafikkarte mehr Bilder, als der Monitor anzeigen kann. Dadurch besteht das endgültige Bild auf dem Monitor teilweise aus mehreren unterschiedlichen Einzelbildern. Gerade in schnellen Spielen sieht das verzerrt und unnatürlich aus.

Bekannte Grafikkartenhersteller haben Technologien entwickelt, um genau dieses Problem zu reduzieren. Bei Nvidia heißt diese Technologie G-Sync, bei AMD FreeSync. Beide helfen dabei, die Bildausgabe der Grafikkarte mit der Bildwiederholrate des Monitors zu synchronisieren und Screen Tearing zu vermeiden.

Lies hier mehr über die Unterschiede zwischen Monitorpanels!

Welche FPS sind beim Gaming ideal?

  • 30 FPS: Für viele Singleplayer-Spiele völlig ausreichend. Die Darstellung wirkt dadurch oft etwas filmischer. Fällt der Wert jedoch darunter, wird das Bild schnell spürbar ruckelig.
  • 60 FPS: Eine typische Bildrate bei Spielkonsolen und ein wunderbar flüssiges Niveau für praktisch alle Arten von Spielen.
  • 120 FPS: In Kombination mit einem passenden Monitor mit hoher Bildwiederholrate wirken Bewegungen extrem flüssig und direkt. Das sorgt besonders in Spielen, die hohe Präzision und schnelle Reaktionen erfordern, für ein fantastisches Spielerlebnis.
  • 240 FPS: Der optische Unterschied zu 120 FPS ist vergleichsweise klein, aber beim kompetitiven Gaming (eSports) zählt jeder noch so kleine Vorteil. In diesem Bereich geht es primär um maximale Leistung und die absolut geringstmögliche Verzögerung.

Die meisten Spielkonsolen lassen Spiele mit etwa 30 bis 60 FPS laufen. Wenn du also eher gelegentlich spielst, müssen 240 FPS nicht zwingend dein Ziel sein. Um enorm hohe FPS-Werte zu erreichen – vor allem in anspruchsvollen Spielen – ist ein besonders starker Gaming-PC mit einer High-End-Grafikkarte nötig.

Welche Faktoren beeinflussen die Bildrate am stärksten?

Die PC-Komponenten

Den größten Einfluss auf die FPS haben die einzelnen Bauteile deines Computers und deren Leistung. Besonders wichtig ist die Grafikkarte, da sie für die Berechnung und Darstellung der Spielgrafik auf dem Bildschirm verantwortlich ist.

Auch der Prozessor spielt eine Rolle. Er ist für die FPS meist nicht ganz so entscheidend wie die Grafikkarte, aber ein zu schwacher Prozessor kann die Bildrate spürbar ausbremsen und das Spielerlebnis verschlechtern.

Prozessor und Grafikkarte sollten daher optimal aufeinander abgestimmt sein. So vermeidest du, dass ein einzelnes Bauteil zum sogenannten "Flaschenhals" wird und die Leistung des gesamten Systems begrenzt. Bei den Gaming-PCs von Nuvoo achten wir exakt auf diese Balance.

Das Mainboard hat dagegen kaum oder gar keinen direkten Einfluss auf die FPS. Auch der Arbeitsspeicher (RAM) beeinflusst die Bildrate in der Regel nur geringfügig.

Die Grafikeinstellungen

Die Grafikeinstellungen direkt im Spiel haben einen enormen Einfluss auf deine Bildrate. Schon eine höhere Auflösung senkt die FPS deutlich, da die Grafikkarte viel mehr Pixel berechnen muss.

Der FPS-Unterschied zwischen den niedrigsten und höchsten Grafikeinstellungen kann riesig sein. Besonders leistungsfressend sind Optionen wie Kantenglättung (Anti-Aliasing) sowie detaillierte Schatten und die allgemeine Schattenqualität. Schraubst du diese Einstellungen etwas herunter, steigen die FPS oft deutlich an und dein Spiel läuft flüssiger.

Moderne Spiele schlagen oft bereits "empfohlene Einstellungen" der Entwickler vor. Diese sind ein perfekter Ausgangspunkt, um zu testen, mit welchen Einstellungen das Spiel auf deinem System am besten läuft.

Dein Spiel ruckelt? Das kannst du tun:

  • Schließe alle anderen geöffneten Programme, die im Hintergrund Leistung beanspruchen könnten.
  • Prüfe über den kleinen Pfeil ("Ausgeblendete Symbole einblenden") unten rechts in deiner Taskleiste, welche Apps unbemerkt im Hintergrund mitlaufen.
  • Reduziere die Grafikeinstellungen direkt im Spiel.
  • Stelle sicher, dass deine Systemupdates und vor allem die Treiber deiner Grafikkarte auf dem neuesten Stand sind.

Läuft dein Spiel danach immer noch nicht rund? Dann ist es vielleicht Zeit für ein echtes Upgrade. Entdecke das Gaming-PC-Sortiment von Nuvoo.

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